Ein paar Wochen ist es her, seit ich meinen letzten Blogeintrag veröffentlicht habe. Natürlich war es in meinem Leben nicht ganz so ruhig wie auf der Webseite. 😉 Einen grossen Teil der Zeit bin ich mit der Konzeption verschiedener Webseiten beschäftigt. Und die ersten und wichtigsten Schritte dieser Konzeption sind Kundenmeetings und Workshop.

 

Wieso Workshop und Meeting in einem?

Einige werden sich nun fragen, wieso erwähnt er das in einem Zug? Diese Frage ist relativ einfach beantwortet und zudem auch ein Punkt, der für mich neu ist im Vergleich zum Angestelltendasein in der Schweiz. Wie jeder weiss, ist Deutschland einiges grösser als die Schweiz. Und meine Kunden sind in ganz Deutschland verteilt. Fahrten von fünf Stunden pro Strecke sind da keine Seltenheit.

Um die Zeit effektiv zu nutzen, dauert das ganze Treffen dann in der Regel zwei Tage. So kann man am ersten Tag das Vorgehen noch einmal erläutern und sich ein bisschen aufeinander einspielen.

Ich weiss nicht, ob es die besten Voraussetzungen für das Projekt sind, aber ich habe bis jetzt gute Erfahrungen damit gemacht.

 

Workshop leiten

Was hat sich denn im Vergleich zu meiner früheren Arbeit in der Schweiz geändert? Grundlegend sind das zwei Sachen.

Selbständig sein

Als  Selbständiger habe ich keine Mitarbeiter mehr, die mich jedes Mal unterstützen können. Natürlich bin ich damals nicht planlos nach Deutschland gegangen und habe mir René Adam dazugeholt. (Ja, er ist mein Nachbar. 😉 ) Er kann mich in gewissen Bereichen unterstützen. Und natürlich habe ich auch noch Eva, meine Freundin.

 

Lukas Gloor beim leiten eines Workshop

Lukas Gloor beim Leiten eines Workshop

Die Sprache

Der zweite Punkt mag auf den ersten Blick relativ banal sein, hat aber doch einen recht grossen Einfluss auf die Leitung des Workshops. Die Sprache. Viele Abläufe und Argumente habe ich in Schweizerdeutsch verinnerlicht. Da ist es auch kein Problem, mit jemandem darüber zu diskutieren. Findet das ganze jetzt aber in “Hochdeutsch” statt, sind auf einmal die Satzstellungen anders, die Redewendungen sind nicht bekannt oder sogar ganze Wörter kommen in der Sprache nicht vor.  Natürlich wird sich dieses Problem mit der Zeit und Erfahrung, die ganzen Gespräche in Deutsch zu führen, erübrigen.

 

Das sind meine Erfahrungen mit den ersten Workshops und Meetings die ich auf deutschem Boden leiten durfte. Sobald ich soweit bin, gibts natürlich auch Ergebnisse von diesen Workshops zu sehen. Aber bis dahin, versinke ich jetzt wieder in die Arbeit.